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Der Sprung in der Schüssel
Es war einmal eine alte chinesische Frau, die zwei große Schüsseln hatte, die von den Enden einer Stange hingen, die sie über ihren Schultern trug.
Eine der Schüsseln hatte einen Sprung, während die andere makellos war und stets eine volle Portion Wasser fasste.
Am Ende der langen Wanderung vom Fluss zum Haus der alten Frau war die andere Schüssel jedoch immer nur noch halb voll.
Zwei Jahre lang geschah dies täglich: die alte Frau brachte immer nur anderthalb Schüsseln Wasser mit nach Hause.
Die makellose Schüssel war natürlich sehr stolz auf ihre Leistung,
aber die arme Schüssel mit dem Sprung schämte sich wegen ihres Makels und war betrübt, dass sie nur die Hälfte dessen verrichten konnte, wofür sie gemacht worden war.
Nach zwei Jahren, die ihr wie ein endloses Versagen vorkamen, sprach die Schüssel zu der alten Frau:
"Ich schäme mich so wegen meines Sprungs, aus dem den ganzen Weg zu deinem Haus immer Wasser läuft."
Die alte Frau lächelte. "Ist dir aufgefallen, dass auf deiner Seite des Weges Blumen blühen, aber auf der Seite der anderen Schüssel nicht?
Ich habe auf deiner Seite des Pfades Blumensamen gesät, weil ich mir deines Fehlers bewusst war. Nun gießt du sie jeden Tag, wenn wir nach Hause laufen.
Zwei Jahre lang konnte ich diese wunderschönen Blumen pflücken und den Tisch damit schmücken.
Wenn du nicht genauso wärst, wie du bist, würde diese Schönheit nicht existieren und unser Haus beehren."
Jeder von uns hat seine ganz eigenen Macken und Fehler,
aber es sind die Macken und Sprünge, die unser Leben so interessant und lohnenswert machen.
Man sollte jede Person einfach so nehmen, wie sie ist und das Gute in ihr sehen.
Autor: Unbekannt
Ein Moment zum Sinnieren!
Eines Tages bat eine Lehrerin ihre Schüler, die Namen aller anderen Schüler der Klasse auf ein Blatt Papier zu schreiben und ein wenig Platz neben den Namen zu lassen. Die Schüler sollten überlegen, was das Netteste sei, das sie über jeden ihrer Klassenkameraden sagen könnten und das sollten sie neben die Namen schreiben.
Es dauerte die ganze Stunde, bis jeder fertig war und bevor sie den Klassenraum verließen, gaben sie Ihre Blätter der Lehrerin. Am Wochenende schrieb die Lehrerin jeden Schülernamen auf ein Blatt Papier und daneben die Liste der netten Bemerkungen, die ihre Mitschüler über den Einzelnen aufgeschrieben hatten.
Am Montag gab sie jedem Schüler seine oder ihre Liste. Schon nach kurzer Zeit lächelten alle. "Wirklich?", hörte man flüstern. "Ich wusste gar nicht, dass ich jemand was bedeute!" und "Ich wusste nicht, dass mich andere so mögen", waren die Kommentare. Niemand erwähnte danach die Listen wieder. Die Lehrerin wusste nicht, ob die Schüler sie untereinander oder mit ihren Eltern diskutiert hatten, aber das machte nichts aus. Die Übung hatte ihren Zweck erfüllt. Die Schüler waren glücklich mit sich und mit den anderen.
Einige Jahre später war einer der Schüler gestorben und die Lehrerin ging zum Begräbnis dieses Schülers. Die Kirche war überfüllt mit vielen Freunden. Einer nach dem anderen, der den jungen Mann geliebt oder gekannt hatte, ging am Sarg vorbei und erwies ihm die letzte Ehre. Die Lehrerin ging als letzte und betete vor dem Sarg. Als sie dort stand, sagte einer der Anwesenden, die den Sarg trugen, zu ihr: "Waren Sie Marks Mathelehrerin?" Sie nickte: "Ja". Dann sagte er: "Mark hat sehr oft von Ihnen gesprochen." Nach dem Begräbnis waren die meisten von Marks früheren Schulfreunden versammelt. Marks Eltern waren auch da und sie warteten offenbar sehnsüchtig darauf, mit der Lehrerin zu sprechen. "Wir wollen Ihnen etwas zeigen", sagte der Vater und zog eine Geldbörse aus seiner Tasche. "Das wurde gefunden, als Mark verunglückt ist. Wir dachten, Sie würden es erkennen." Aus der Geldbörse zog er ein stark abgenutztes Blatt, das offensichtlich zusammengeklebt, viele Male gefaltet und auseinander gefaltet worden war. Die Lehrerin wusste ohne hinzusehen, dass dies eines der Blätter war, auf denen die netten Dinge standen, die seine Klassenkameraden über Mark geschrieben hatten. "Wir möchten Ihnen so sehr dafür danken, dass Sie das gemacht haben", sagte Marks Mutter. "Wie Sie sehen können, hat Mark das sehr geschätzt."
Alle früheren Schüler versammelten sich um die Lehrerin. Charlie lächelte ein bisschen und sagte: "Ich habe meine Liste auch noch. Sie ist in der obersten Schublade in meinem Schreibtisch". Die Frau von Heinz sagte: "Heinz bat mich, die Liste in unser Hochzeitsalbum zu kleben." "Ich habe meine auch noch", sagte Monika. "Sie ist in meinem Tagebuch." Dann griff Irene, eine andere Mitschülerin, in ihren Taschenkalender und zeigte ihre abgegriffene und ausgefranste Liste den anderen. "Ich trage sie immer bei mir", sagte Irene und meinte dann: "Ich glaube, wir haben alle die Listen aufbewahrt." Die Lehrerin war so gerührt, dass sie sich setzen musste und weinte. Sie weinte um Mark und für alle seine Freunde, die ihn nie mehr sehen würden.
Im Zusammenleben mit unseren Mitmenschen vergessen wir oft, dass jedes Leben eines Tages endet und dass wir nicht wissen, wann dieser Tag sein wird. Deshalb sollte man den Menschen, die man liebt und um die man sich sorgt, sagen, dass sie etwas Besonderes und Wichtiges sind.
Sag es ihnen, bevor es zu spät ist.
Quelle: http://freuter.wordpress.com/2010/12/09/einen-augenblick-zum-sinnieren/
Ein Redakteur hat´s schwö(e)r
Wie entsteht eigentlich unser Kurier? Dieser spannenden Frage bin ich einmal nachgegangen und habe unseren Redakteur Ralf bei sich zu Hause besucht und ihn dazu interviewt.
Um also eine solche Schrift zu verfassen benötigt man zunächst einmal Ideen, ein Gespür für das was gerade aktuell ist und natürlich einen Internetanschluss. Weiterhin ist eine ordentlich schnelle Druckmaschine und ein Bindegerät für die Zusammenheftung des Kuriers erforderlich. Doch all das reicht noch nicht aus. Man ist auch insbesondere auf Beiträge von den Mitgliedern angewiesen. Denn nur was Betroffene aus unseren Reihen erlebt haben und in den Gruppen diskutiert wurde ist auch ein guter Beitrag.
Aber fangen wir mal ganz von vorne an.
Am Anfang steht das Wort und viele Wörter geben einen Satz und viele Sätze ergeben einen Bericht. Wie kommen nun die Berichte zustande?
Ralf ist immer bemüht aktuelle Themen aus dem Internet oder aus Zeitschriften und Büchern zu sichten, abzuschreiben bzw. zu kopieren. Hierbei sind immer auch die Rechte der Urschriften zu beachten. Es ist nicht einfach so erlaubt mal eben einen Bericht aus einer Zeitung zu nehmen und schon gar nicht wenn ein Copyright darauf liegt. Also Vorsicht beim „klauen“ damit keine Rechte verletzt werden. Wenn er also was gefunden hat und die Rechte dritter nicht verletzt werden kann so etwas übernommen werden. Nun geht er daran dies für uns alle mit und ohne Brille lesbar zu machen. Soll heißen: der gesamte Bericht wird so lange umformatiert und gerückt und geschoben bis er möglichst auf volle Seiten des Kuriers passt und von uns auch noch entziffert werden kann.
Nun muss zusätzlich die Quelle des Berichts und möglichst der Autor dazu geschrieben werden. Deswegen seht ihr auch immer auf Seiten aus dem Internet die Quellenangabe. Die ist natürlich für euch auch ein kleiner Hinweis mal selbst nachzuschauen und speziell für euch gestaltete Themen zu finden. Weiterhin werden Bilder, Rezepte, Gedichte, Witze und ähnliches gerne genommen um die Zeitschrift interessanter und lockerer zu gestalten. Wenn nun 34 Seiten zusammen gekommen sind ist er mehr oder weniger gezwungen die Ausgabe zu abzuschließen. Warum? Das wird später noch erklärt!
Nun geht es an die Sortierreihenfolge. Was ist wichtig und muss nach vorne, was kann oder muss nach hinten. Das entscheidet Ralf nach Bauchgefühl. Wenn dann die Reihenfolge festgelegt ist tritt der „Risograph“ in Aktion. Dies ist nicht etwa ein Mensch sondern so eine Art Kopierer, aber wesentlich größer. Ich habe einmal zugeschaut wenn diese Höllenmaschine ihre Arbeit verrichtet. Ein Originalblatt wird eingelegt und wickelt sich automatisch auf eine Trommel. Diese fängt sich nach dem drücken des Startknopfes an zu drehen und projiziert die Originalvorlage auf das eingelegte Papier. Jetzt haut man am besten ab, denn dieses Ding macht einen Riesenspektakel und bedruckten Blätter kommen in einer affenartigen Geschwindigkeit aus dieser Gerät.
Das sind also bei 400 Exemplaren x 34 Seiten 13.600 Seiten die gedruckt werden müssen. Da heißt es schon einmal Ohrenstöpsel rein und los geht das Geratter.
Nun geht es darum die gedruckten Blätter zu einer Schrift zusammen zu fassen. Maschine dazu ? Fehlanzeige ! Handarbeit ist angesagt.
Und so geht es: Die jeweiligen Doppelseiten (Vor und Rückseite) liegen schön in der Reihe auf jeweils einem Stapel (hat Ralf von Hand vorbereitet). Ralf läuft nun die Reihe ab (sehr sportlich) und nimmt von jedem Stapel ein Blatt. Hier muss man wieder höllisch aufpassen die Seiten in der richtigen Reihenfolge aufeinander zu legen, sonst gibt es durcheinander. Nachdem diese Sortierung vorgenommen wurde muss die Schrift noch gebunden werden.
Maschine dazu? Halbe Fehlanzeige! Diesmal hilft ihm ein überdimensionaler Locher (Ringhefter) der alle 34 Seiten auf einmal mit den vielen Löchern versieht. Und hier liegt auch die Begründung warum nicht mehr als 34 Seiten in einer Ausgabe sein sollten. Es Bedarf einiger Kraft dieses Gerät zu bedienen. Ich selbst habe es bei 5 Stück probiert und war danach schon Flügellahm und habe aufgegeben.
Weiter geht´s mit dem einfädeln der Ringhalterung. Hier ist Fingerspitzengefühl gefragt. Eine kleine Unachtsamkeit und schon hat man kein Heft sondern wieder „Blättersalat“ der wieder mühsam zusammengesucht werden muss.
Wenn alle dies Arbeiten erledigt sind wird noch die Verteilung auf die einzelnen Gruppen vorgenommen. Teilweise werden die Schriften abgeholt oder aber auf dem Postweg zugesandt.
Ach, da fällt mir noch was ein. Wofür ist eigentlich das gelbe Blatt fast immer in der Mitte der Schrift? Ist das weisse Papier ausgegangen? Nein, dies dient nur der Optik weil ja alles nur schwarz auf weiss gedruckt wird und hier ein Farbakzent gesetzt wird.
Hier endet meine Odyssee durch die Redaktion unseres Kuriers. Vielen Dank an Ralf für die freundliche Aufnahme in seinem Haus und die fundierten Erklärungen. Es ist eine Menge Arbeit die ich mit diesem Bericht würdigen möchte.
Zum Schluss noch die Bitte an alle: Gebt unserem lieben Ralf „Futter“ für die Blätter, sonst hat´s der Redakteur wirklich schwö(e)r.
Hier die e-mail-adresse: kurier@depash-nordhessen.de
Autor: Reinhold
„Urlaub ist kein Spaß!“
Der Psychiater Michael Sadre-Chirazi-Stark über die Last der freien Tage und was zu tun ist, damit sie leichter fallen
Ferien sind Sehnsuchtsträume. Man will endlich Mensch sein, faulenzen, Dinge tun, die übers Jahr verkümmerten. Können sich Gestresste unter dieser Last erholen? Vielen Umfragen zufolge gelingt das tatsächlich nur noch etwa jedem Zweiten, der mit einem Koffer voller Erwartungen in die Ferienzeit aufbricht. Dies kann jedoch schlimme Folgen haben, denn wir brauchen die freie Zeit, um die leeren Energiereserven wieder aufzufüllen und so Erschöpfung und Depression vorzubeugen. Was macht die leichten Tage so schwer? Viele hören nicht mehr auf ihre Intuition. Sie verkennen, wie viel sie von ihrer Energie verbraucht haben. Sie lassen sich von Reiseprospekten und Werbeversprechen verführen. Urlaub wird immer häufiger zum durchgestylten Event, das vielen dazu dient, ihren Sozialstatus auszudrücken. Man fährt in die Dominikanische Republik oder nach Thailand, weil das chic ist. Um die kostbarste Zeit des Jahres effektiv in Erholung zu verwandeln, ist zunächst ein Ausflug nach innen erforderlich: Was will ich? Welche Kräfte habe ich? Wer sich erholen will, muss sich über seine Bedürfnisse klar werden. Mit dem Urlaub ist nicht zu spaßen. Welche Tipps geben Sie? Wer völlig am Ende ist, sollte keinen Abenteuerurlaub buchen. Seine Priorität sollte darauf liegen, wieder zu Kräften zu gelangen, z. B. in einer bekannten Umgebung, wo keine Überraschungen an den Nerven zerren. Wer über Energie verfügt, sollte sich ein Ziel suchen, das ihm Inspiration bietet. Daneben sollte die eigene Persönlichkeit für die Wahl der richtigen Urlaubsart eine Rolle spielen. Wenn Sie als Kämpfernatur einen eintönigen Job haben, brauchen Sie im Urlaub ein bisschen Abenteuer. Am Strand würden Sie sich wie ein Tiger im Käfig fühlen. Ein Manager, der tagtäglich vor Herausforderungen steht, sollte etwas Ruhigeres probieren, einen Klosteraufenthalt etwa. So entsteht ein Ausgleich zum Alltag, der die notwendige Basis der Erholung bildet. Ich nenne das ein Diskrepanzerleben. Für eine Familie würde das wohl bedeuten: Jeder macht was anderes. Die Interessen auszuloten gehört zur Urlaubsvorbereitung dazu. Eltern, Kinder, Partner sollten ihre Erwartungen klarmachen. So vermeiden sie Interessenskollisionen und Konflikte. Auch Eheprobleme sollten zu Hause geklärt werden. Warum haben Urlauber in den ersten Tagen so häufig Kopfweh, Erkältungssymptome oder leiden unter Schlaflosigkeit? Bei Stress läuft das Immunsystem auf Hochtouren. Sobald äußerlich Ruhe einkehrt, fällt seine Aktivität unter das normale Niveau, und Krankheitserreger werden nicht mehr abgewehrt. Man spricht hier von einem offenen Fenster. Auch deshalb empfehle ich, nicht am ersten Urlaubstag loszufahren. Eine Pause zwischen Arbeit und Urlaub ist zum Luftholen wichtig. Sonst nimmt man den Stress mit. Auch beim Zurückkommen sollte mindestens ein Tag eingeplant werden, bevor es wieder in die Arbeit geht. Wie lange dauert es, bis die Erholung einsetzt?
Zwei Wochen sind nötig, bis der Rhythmus des Körpers seinen eigenen Signalen folgt und nicht jenen des Jobs, der uns oft entgegen unserer Natur vorschreibt, wann wir aufzustehen haben, etwas leisten müssen oder müde sein dürfen
Quelle: FOCUS
Redakteur: Werner Siefer
Oft zu spät erkannt
Depressionen kommen im Alter nicht häufiger vor als bei jungen Menschen, werden aber leicht von anderen, oft dringlicher erscheinenden Gesundheitsproblemen in den Hintergrund gedrängt oder schlichtweg übersehen.
Zumal mangelnde Energie und Hoffnungslosigkeit oft bei älteren Menschen auch mit dem natürlichen Alterungsprozess in Zusammenhang gebracht werden. Dies geht zu Lasten der Früherkennung und einer angemessenen Therapie bei depressiven Erkrankungen.
Im letzten Jahrhundert hat sich die Lebenserwartung aufgrund von vielen Faktoren deutlich verbessert. Menschen, die weit über 85 Jahre alt werden, sogenannte Hochbetagte, sind keine Seltenheit mehr. Für viele ist es jedoch nicht einfach, alt zu werden. Die Leistungsfähigkeit nimmt ab, körperliche Beschwerden häufen sich und es wird zunehmend schwieriger, im gewohnten Tempo des Alltags mitzuhalten. Das muss jedoch nicht zwangsläufig damit verbunden sein, dass das Leben nicht mehr interessant und aktiv gestaltet werden kann. Der Umgang mit dem Älterwerden ist sicher auch eine Typfrage und hängt von der grundsätzlichen Lebenseinstellung ab.
Depressionen sind nicht so selten, wie man denkt!
Die Depression gehört neben der Demenz zu den häufigsten psychiatrischen Erkrankungen im Alter. Etwa fünf Prozent der über 65 Jährigen leiden an einer behandlungsbedürftigen Depression. Ältere Menschen in Alten- und Pflegeheimen haben sogar ein mehr als doppelt so hohes Risiko, an einer Depression zu erkranken.
Körperliche Erkrankungen können Auslöser für eine depressive Symptomatik sein (zum Beispiel Krebserkrankungen, Diabetes mellitus, Herzerkrankungen, chronische Schmerzzustände). Aber auch andere Lebensereignisse wie der Eintritt in den Ruhestand, der Tod des Partners, Vereinsamung oder der Verlust der Autonomie, die im Alter häufiger auftreten, sind in Zusammenhang mit depressiven Erkrankungen zu sehen. In der Generation der heute über 60 Jährigen ist bei depressiven Symptomen im Alter immer auch noch an eine verspätete Reaktion auf Kriegs-, Verfolgungs- oder Vertreibungserlebnisse zudenken. Vergleichbares gilt auch für andere traumatische Erlebnisse im Lebenslauf.
Was deutet auf eine Depression hin?
Bei älteren Menschen muss man eine Depression in erster Linie von einer Demenz abgrenzen. Auch Depressionen können mit Konzentrationsstörungen und Gedächtniseinbußen einhergehen, die aber im Gegensatz zu einer Demenz sich weitgehend bei angemessener Therapie und Betreuung zurückbilden.
Befunde, die eher auf eine Depression als auf eine Demenz hinweisen können, sind:
- Appetitverlust, Gewichtsverlust
- Schlafstörungen
- Stimmungsschwankungen im Tagesablauf
- depressive Gedanken bis hin zu Suizidgedanken
- Fähigkeit, die eigene Lebensgeschichte zu schildern
- Fähigkeit, über Konzentrationsschwäche, Vergesslichkeit und so weiter zu klagen
- relativ kurze Dauer der Symptome
- familiäre oder persönliche Vorgeschichte einer depressiven Störung
Gemeinsame Symptome einer Depression und Demenz:
Gedächtnisstörungen und Denkhemmung
- Beeinträchtigung der geistigen Leistungsfähigkeit
- Verlangsamung
- sozialer Rückzug
- körperliche Verwahrlosungstendenzen
Gerade die Vielfältigkeit der Symptome im Alter erschwert eine korrekte Diagnose. Wird die Depression nicht oder zu spät erkannt und behandelt, kann dies neben dem persönlichen Leid und zunehmender sozialer Isolierung zum vermehrten Auftreten weiterer körperlicher Erkrankungen und zu einer erhöhten Sterblichkeit führen. Das Suizidrisiko ist bei älteren Menschen und ganz besonders bei alten Männern deutlich erhöht.
Was kann man tun?
Die Behandlungsweise muss der körperlichen und psychosozialen Situation des älteren Patienten gerecht werden. Wie bei jüngeren depressiv Erkrankten stehen effektive medikamentöse sowie psycho- und sozialtherapeutische Behandlungsansätze zur Verfügung. Eine Depression ist grundsätzlich gut behandelbar. Wichtig ist dabei, dass sie frühestmöglich erkannt und behandelt wird.
Als wichtiger Ansprechpartner ist hier der Hausarzt zu nennen. Er kennt den älteren Patienten und seine familiäre Situation meist schon aus anderen Zusammenhängen und kann die Veränderungen im Verhalten des Patienten neben den Angehörigen meistens gut einschätzen. Er veranlasst auch eine weiterführende Diagnostik oder Behandlung, etwa zur Abklärung einer möglichen Demenz, und bezieht die Therapieempfehlungen in seine hausärztliche Betreuung mit ein. Bei einer schweren Depression oder bei suizidalen Absichten stehen stationäre geriatrische oder gerontopsychiatrische Einrichtungen zur Verfügung. Auch hier ist der Hausarzt sicher die erste Anlaufstelle, um die Notwendigkeit einer stationären Einweisung abzuklären und zu veranlassen.
Aber auch andere Einrichtungen bieten Betroffenen und ihren Angehörigen Rat und Unterstützung an, beispielsweise Seniorenberatungsstellen, Altenbegegnungsstätten, Kirchen, Soziale Dienste der Kommunen, Pflegeeinrichtungen und viele mehr.
Quelle: http://www.tk-online.de/tk/krankheiten-d/depressionen/alter/21788
Zum 5. Geburtstag der Gruppe Frankenberg am 02.11.2010
Ich wünsche UNS nicht Reichtum und Geld Ich wünsche UNS das, was oft fehlt auf der Welt.
Ich wünsche UNS Zeit um UNS selber zu finden und jeden Tag, jede Stunde als Glück zu empfinden.
Ich wünsche UNS Freunde, die es gut mit UNS meinen, die da sind für UNS, mit UNS lachen und weinen.
Ich wünsche UNS Freunde, die stets zu UNS stehen. Die, wenn WIR sie brauchen, nicht einfach wegsehen.
Ich wünsche UNS Mut auch mal Fehler zu machen und wenn WIR sie einsehen darüber zu lachen.
Ich wünsche UNS Mut, ganz neu anzufangen. Schau´n nur nach vorn, was war ist vergangen
Ich wünsche UNS 12 Monate Gesundheit, 52 Wochen Glück, 365 Tage ohne Stress, 8.760 Stunden Liebe, 525.600 Minuten Frieden und 31.536.000 Sekunden Freude! ___o__:____'____:_o__' __._____'_____O_____: _'___:_____:______'___ ++++++++++++++++++/ ++++++++++++++++/ ++++++++++++++/ ++++++++++++/ ++++++++++/ +++++++++/ $$ $$ $$ $$ $$ $$ $$$$$$$$$$$$$$$
Prost
Autor: Reinhold
Ich und PAN
Ich kauere auf dem Boden in einem dunklen Verlies. An Händen und Füßen habe ich unsichtbare Fesseln. Ich sehe sie nicht, aber ich spüre die Bewegungslosigkeit. Machtlos sitze ich auf dem Boden und jeder Versuch mich zu erheben, misslingt. Große Angst, zittern und Herzrasen sind die Folgen. Ausharren, sich dem Schicksal ergeben, traurig und mit der Gewissheit keine Kontrolle mehr über meinen Peiniger zu haben. Ausgeliefert und hilflos höre ich von draußen das Leben. Fröhliche Stimmen, Lachen und vertraute Menschen. Die Grausamkeit des Augenblickes wird mir deutlich bewusst. Nicht genug, dass ich hier gefangen war, musste mir mein Peiniger, durch das kleine Fenster noch zusätzliche Qualen zufügen. Ich durfte mir ja tagtäglich noch ansehen, was ich alles nicht mehr erleben konnte. Ich durfte Menschen sehen, die frei waren, lachten und mitten im Leben standen. Früher, genauer gesagt vor 20 Jahren, gehörte ich auch mal auf die andere Seite des Fensters. Dann, plötzlich und ohne Vorwarnung, steckte mich mein Peiniger in diese dunkle Zelle und hielt mich gefangen. Anfangs nur ein paar Minuten und dann immer länger. So ab und an durfte ich mal auf die andere Seite des Fensters, quasi an der langen Leine. Dann überfiel mich ständig die Angst, ich fühlte mich fast bedroht von der Lebendigkeit vor dem Fenster. Mit anderen Menschen zu sprechen fiel mir richtig schwer. Es war als wäre ich jahrelang auf einer einsamen Insel gewesen und müsste nun die Regeln des Miteinanders wieder lernen. Ehrlich gesagt, ging ich dann gerne freiwillig wieder zurück in die Sicherheit meines Kerkers.
Manchmal konnte ich es auch genießen und mich an der neu gewonnenen Freiheit ein Stück weit aus dem Verlies ziehen. Aber du hast es nie zugelassen, dass ich mich ganz deiner Kontrolle entzogen habe. Immer wieder hast du mir gezeigt, dass du der Herr über mich bist. So vergingen die Tage, Wochen und schließlich Jahre. Bis zu dem Tag als ich endlich die Kraft fand oder war es auch Verzweiflung, um folgenden Schritt zu tun…..
Ich habe die unsichtbaren Fesseln abgestreift. Wütend, sauer und voller Zorn habe ich dich angeschrieen:
„Ich habe die Nase voll. 20 Jahre lang hast du mich nun bedroht, mich zurückgehalten, mein Leben zu leben. Ich habe anderen Menschen nur noch beim Leben zugeschaut, ich habe mich verkrochen und dich übermächtig werden lassen. Damit ist jetzt Schluss. Komm doch her, ich laufe nicht mehr davon. Wenn ich hier und jetzt sterben soll, dann mach und wenn nicht dann lass mich in Ruhe. Ach jetzt schickst du mir wieder Schwindel und Herzrasen. Mehr kannst du aber auch nicht. Ich weiß genau, dass mir nichts passiert, weil mir noch nie was passiert ist. Du bist ein Blender und ich lass mich nicht mehr blenden. Ich weiß auch genau wenn ich jetzt wieder sitzen bleibe, aus Angst und weil du wieder stärker bist, dann fühl ich mich vielleicht kurz besser und die Panik ist weg, aber später bin ich wieder klein, frustriert und ängstlich, weil ich es wieder mal nicht geschafft habe. NEIN mit mir nicht mehr. Wenn mir etwas passieren sollte, sei es das ich hier umfalle oder mich übergebe, dann passiert das eben. Also auf gib mir mehr. Ich laufe nicht mehr davon. Ich weiß genau, warum mein Atem schneller geht und ich weiß auch genau, wieso ich zittere. Das sind ganz normale Reflexe meines Körpers auf meine Gedanken, bzw. auf dich. Ich sage es dir hier und jetzt : Die Zeiten sind vorbei, in denen du mich unterdrücken und mir Angst einjagen konntest. Ich habe dir ja immer alles sehr leicht gemacht. Du musstest dich ja gar nicht mehr anstrengen, um mir Angst zu machen. Ein kleines Zittern und schon hab ich den Rest für dich besorgt. Aber wie gesagt, dein Faulenzerleben ist nun vorbei. In Zukunft, stehe ich immer auf, auch wenn du mir Angst machst, ich werde es aushalten und weißt du was ich noch tue: Ich beachte dich nicht mehr so stark. Meine Gedanken werden sich nicht mehr ständig nur um dich drehen. Ich gehe wieder raus und wenn du willst kannst du mich begleiten, aber ab heute wird es anstrengend für dich. Ich mache wieder Sport, lache und tanze und genieße den Tag. Komm ruhig her, versteck dich nicht. Zeig dich endlich mal. Ich habe keine Angst mehr vor dir. Wo bist du?
(Anmerkung der Autorin: PAN nenne ich meine Angst)
PAN: Ich bin hier
Plötzlich stehe ich vor meinem eigenen Spiegelbild:
ICH: Was soll das denn jetzt? Wer bist du? Hast du jetzt meine Gestalt angenommen, weil du dich nicht traust dein wahres Gesicht zu zeigen?
PAN: Nein, so sehe ich immer aus. Ich bin DU.
ICH: Erzähl doch keinen Quatsch. Wenn du ich bist, würde das ja bedeuten dass ich mir all dieses Leid der letzten 20 Jahre selbst angetan habe, das ich mich selbst eingesperrt habe. Das glaube ich dir nicht. Also wer bist du?
PAN: Doch ich bin ein Teil von dir. Ich bin der Teil von dir, der bei traurigen Filmen weint, der manchmal einfach auch böse werden kann, der sich durchsetzen will, sich nichts gefallen lassen will. Ich bin dein Gefühl, deine Energie oder nenn es deine innere Stimme.
ICH: Und was bin ich dann?
PAN: Du bist der Kopf, der Verstand das EGO.
ICH: Aber warum, warum quälst du mich so? Wenn du ein Teil von mir bist, wieso dann dieses Leid über all die Jahre?
PAN: Ich dich? Du bist derjenige der uns quält, nicht ich? Du willst immer die Kontrolle haben und ignorierst mich völlig dabei. Ein Leben funktioniert aber nur mit beiden Teilen. Eins geht ohne das Andere nicht. Du kannst zwar die Kontrolle über mich haben, aber du kannst mich nicht ignorieren. Ich möchte nämlich dass wir glücklich sind, deshalb lasse ich nicht locker.
ICH: Was meinst du damit?
PAN: Du hast angefangen mich zu vergessen, du hast mich nicht mehr gehört. Anfangs habe ich mit leiser Stimme gesprochen, aber du hast mich immer ignoriert. Du hast dir selbst mehr geglaubt, weil du dich beeinflussen lässt von falschem Ehrgeiz, falschen Vorstellungen und Idealen, die du nicht brauchst.
ICH: Aber wieso? Ich versteh das nicht. Ich habe immer versucht, lieb und nett zu sein. Habe andere Menschen nicht verletzt und wollte eine gute Partnerin und Mutter sein. Was ist daran falsch? Was ist falsch daran, nach seinem Verstand zu gehen. DU mein Gefühl quälst mich doch schon mein Leben lang
PAN: Warum musste ich dann soviel weinen, war so oft wütend und sauer? Musste meine Aggressionen gegen uns richten, statt gegen die Menschen die uns verletzt haben. Du meinst du bist so clever, aber sind wir doch mal ehrlich immer wenn du als Kopf die Kontrolle übernommen hast, ist alles falsch gelaufen und glücklich waren wir auch nicht. Erinner dich doch nur mal daran, wie lange du aus guten rationalen Gründen - das ich nicht lache - , bei irgendwelchen Partnern geblieben bist, die uns nicht gut getan haben. Als wir noch ganz klein waren, da hast du mir vertraut und wir waren glücklich. Plötzlich fingst du an, jedem um dich herum mehr zu glauben als mir, der ein Teil von dir ist. Deine Lehrer, Eltern, Freunde und später Partner mussten dir nur sagen, du kannst das nicht und schon war dein Vertrauen zu mir weg. Das konnte ich doch nicht einfach so geschehen lassen. Du hast dich einfach verselbständigt, mich ignoriert und Entscheidungen getroffen, die mit uns und unseren wahren Bedürfnissen nichts zu tun hatten. Ich habe dir meine Wut gezeigt, wie oft in den letzten Jahren auch meine Tränen und manchmal wollte ich auch aufgeben. Du hast einfach nicht auf mich gehört. Und warum? Weil ich dir keine Garantie geben konnte. Du musstest ja immer sicher sein, dass du alles unter Kontrolle hast, bevor du einen Schritt gemacht hast. Hättest du mir nur öfter mal vertraut und mir die Chance gegeben dir zu beweisen, was ich alles kann, wäre uns viel Leid erspart geblieben.
ICH: Aber ich wollte doch immer unser Bestes. Man kann doch nicht immer einfach so ins Blaue agieren. Und man muss doch auch seine böse Seite, wie Wut und Aggression verstecken, sonst mag einem ja niemand.
PAN: Quatsch, du vergisst über deine liebe nette Art aber, dass es mich gibt und du kannst mich nicht einfach wegdenken. Ich gehöre zu dir. Ich bin ein Löwe. Du kannst mich nicht einsperren. Ich möchte raus, möchte mich austoben, meiner Enge entfliehen, ich möchte meine Krallen zeigen, wenn ich verletzt werde und ich möchte meine Stärke und meinen Mut zeigen, auch wenn das Anderen nicht gefällt. Wir brauchen keine anderen Menschen, um vollständig zu sein, um alle Herausforderungen im Leben zu stemmen. Ich muss mich nicht ständig an sie klammern, nur weil du glaubst es alleine nicht zu schaffen. Im Gegensatz zu dir wusste ich immer dass ich mich auf dich, den Verstand verlassen kann, wenn nötig.
Ich möchte mich dem Leben stellen, es erforschen, sehen was wir gemeinsam alles schaffen können. Ich habe auch keine Angst vor Fehlern oder Herausforderungen. Du hast uns ein Leben lang blockiert, mit deiner Bequemlichkeit, ja genau. Du warst doch immer zu bequem und hast dich hinter deiner Angst versteckt, um nicht mehr aus deinem Leben zu machen. Du hast andere Menschen über unser Leben bestimmen lassen und dann hast du dich gewundert, dass du nie dort angekommen bist, wo du eigentlich hin wolltest.
ICH: Das verstehe ich ja, aber musstest du das auf diesem leidvollen Weg zeigen, ginge das nicht etwas weniger qualvoll
PAN: Jetzt mach aber mal einen Punkt. Es ist nicht meine Schuld, dass wir schon seit Jahren an diesem Thema herumkauen. Hättest du mich beachtet und dich mal etwas zurückgenommen, wären wir schon nach kurzer Zeit wieder auf dem richtigen Weg gewesen. Ich versuche schon seit Jahren dir das mitzuteilen und du, du ignorierst doch alles. Du schüttest dich mit Arbeit zu, du zermarterst dir den Kopf und schiebst mich und meine Gefühle in eine dunkle Ecke. Kann ich was dafür, dass du mich verloren hast? Das du nicht auch mal auf deinen Bauch hörst, auf dein Herz. Wie oft habe ich dich durch die Ängste gezwungen, dein Herz zu beobachten, da ich dir die Herzphobie geschickt habe. Was hast du gemacht? Ständig den Blutdruck gemessen!! Bah! Denkst du dein Blutdruckmessgerät spricht zu dir? Nein, ich aber schon. Was sollte ich denn sonst tun? Ich habe dir immer wieder Symptome geschickt, Hinweise in meinen Möglichkeiten, dass ich hier raus will. Erinnerst du dich noch daran, als du dich damals zurückgezogen hast und ich die Chance hatte zu agieren. Ich habe mich von unserem Partner getrennt, uns aus der Abhängigkeit geholt. Ich hatte keine Garantie dass wir es alleine schaffen, aber im Gegensatz zu dir vertraue ich mir. Wie frei und glücklich haben wir uns gefühlt. Ich war so stolz, dass du mir vertraut hast. Und dann kamst du, der Verstand wieder, musstest wieder die Kontrolle übernehmen und hast alles kaputt gemacht. Du hast nur Gründe und Ängste gekannt, warum wir es nicht alleine schaffen können. Plötzlich war dein Vertrauen wieder weg. Du bist derjenige der hier das Leid erzeugt, nicht ich.
Du bist nur ein Ganzes, mit mir. OHNE mich geht nicht. Und außerdem habe ich dir nur die Symptome geschickt. Ich habe dir Kopfschmerzen bereitet, um dir zu zeigen, dass du dich mal ruhig verhalten und mich machen lassen sollst. Und du hast dir ne Tablette eingeworfen und mich immer und immer weiter ignoriert. Die Ängste die dir die Symptome gemacht haben waren wieder dein Verdienst. Ich wollte nicht dass es dir schlecht geht, ich wollte dir nur zeigen, dass du nicht alleine bestimmen kannst, ich deine Seele bin auch noch da. Ich will mal schreien, mich im Leben behaupten, mir nichts gefallen lassen, meine Bedürfnisse äußern und befriedigen. Ich möchte ein Löwe sein und dann können wir auch ein ganzer Mensch sein. DU bist mir wichtig, deshalb habe ich nicht locker gelassen. Ich möchte nicht immer auf der sicheren Seite sein und dadurch nichts riskieren. Du hast immer alles kontrollieren wollen, und dir damit versucht eine Sicherheit zu schaffen. Blindes Vertrauen in mich, das kennst du doch gar nicht und hast es auch nie ausprobiert. Es gibt keine absolute Kontrolle. Das weißt du ja auch und deshalb hast du unsere Energie durch dein ständiges Sich Sorgen machen blockiert. Sinnvolle Zeit und Kraft hast du vergeudet, mit deiner Rechthaberei. Wie oft hast du uns eingeredet, dass wir dies und jenes nicht machen sollen oder können, weil sonst etwas Schreckliches passiert? Und ist es jemals passiert? Nee und trotzdem hast du es uns immer wieder eingeredet.
ICH: Aber ich war doch manchmal mutig und hab mich meiner Angst gestellt, trotzdem kamst du immer wieder?
PAN:: Klar, wie lange warst du dann mutig. Mal einen Tag und dann saßt du wieder in der Ecke und hast dir den Kopf zerbrochen. Du hast versucht mit irgendwelchen Mitteln oder Atemübungen meine Stimme zu unterdrücken. Zuhören wolltest du nicht. Dir war es nie wirklich ernst und außerdem hast du mich einfach nicht herausgelassen. Du hast dich den Symptomen gestellt, nicht deinen Bedürfnissen oder mir, deinem Gefühl. Was hast du schon verändert? Du dachtest doch immer, ohne andere Menschen geht es nicht. Wie viel hast du eingesteckt, ohne dich zu wehren, weil du immer die Liebe und Nette sein wolltest. Heute hast du zum ersten Mal den Käfig geöffnet, indem du mir deiner Stärke, Energie und deinem Gefühl vertraut hast, ohne Sicherheitsnetz hast du es gewagt, dich zu erheben und dich mit mir durch Vertrauen zu verbünden und wie du siehst bin ich weder eine Gefahr noch eine Bedrohung, sondern eigentlich ein Teil von dir, der nicht vergessen werden will. Ich möchte leben, das Leben genießen, lachen, fröhlich sein und Spaß haben. Natürlich brauchen wir dich, den Kopf auch, aber jeder sollte gleich viel Zeit beanspruchen. Lass uns das in Zukunft so angehen. Damit wir in Zukunft gut harmonieren ist es wichtig, dass du Vertrauen zu mir, deinem Löwen, deiner Leidenschaft, deiner inneren Kraft hast. Du willst aber Sicherheit haben, mit Brief und Siegel und garantiert. Damit verlierst du mich aber. Ich, dein Löwe, deine Energie und deine Durchsetzungskraft bleibe nur durch blindes Vertrauen gesund und stabil. Sicherheitsdenken wird dir nie zeigen, wie groß, stark und zuverlässig ich bin. Gib mir mal ne Chance. Lass mich nicht verkümmern. Immer hattest du die Angst, dass etwas Schreckliches passiert, wenn du mir vertraust. Du hast dich selbst jahrelang blockiert.
ICH. Oh mein Gott. So viele Jahre vergeudet, gelitten und das alles nur, weil ich nicht zu dir gestanden bin, weil ich zu feige war, dir zu vertrauen. Im Grunde genommen habe ich gegen mich selbst gekämpft. Ich verspreche dir, dass wird ab heute anders und ich werde daran arbeiten. Ich hätte nie gedacht, dass ich in meiner Angst vor dir einmal etwas Positives sehen kann. Ich weiß nun, dass ich keine Angst vor dieser Seite meines ICHS haben muss. Ich weiß sie ist da und will auch leben. Was kann ich tun, um mit dir in Kontakt zu bleiben?
PAN: Finde deine innere Mitte und konzentrier dich ab und an mal auf deine innere Stimme. Vertrau mir wieder. Du hattest ja auch mal mit Yoga angefangen und dann wieder aufgehört, weil dich das Konzentrieren auf mich, ängstlich gemacht hat und deine Panik verschlimmert hat. Heute weißt du warum, weil du schon immer genau gewusst hast, dass nicht ich das Leid verursache, sondern du selbst und weil du dann aus deiner Komfortzone heraus gemusst hättest, um dich dem Leben zu stellen, stimmts nicht? YOGA ist eine tolle Art in Verbindung zu bleiben, da der Kopf also du, dabei zuhören und vertrauen muss. Außerdem habe ich auch noch eine Erklärung, die sogar dich zufrieden stellen wird, denn amerikanische Forscher haben herausgefunden, dass Menschen, die unter Angststörungen oder Depressionen leiden einen zu niedrigen Gamma-Aminobuttersäuren Spiegel, kurz GABA-Spiegel, haben und dieser nachweislich durch YOGA erhöht werden kann.
PAN ist keine unheimliche, fremde Macht sondern ein Teil von jedem von uns. Wir haben über die Jahre verlernt, unserer inneren Stimme zuzuhören und unserer Stärke zu vertrauen. Überleg doch mal selbst, wie viele Situationen du in deinem Leben entdeckst, wo du Entscheidungen getroffen hast, die auf deinem Verstand und deinem Kopf basiert haben. Dann stelle, die Entscheidungen gegenüber, die du aus dem Bauch heraus getroffen hast. Welche haben dich langfristig glücklicher gemacht?
Autorin: Marion Bohn
Internetseite: www.ohne-angst-leben.de
"Du rennst im Kreis und suchst ein Loch ? Du rennst umsonst! Begreif es doch. Besinn' dich! Ein einz'ger Ausweg bleibt dir noch: Geh' in dich!" (Erich Kästner)
20.06.09 Angstlösende Substanz XBD173 hat besseres Nebenwirkungsprofil
Neuer Wirkmechanismus für Medikamente gegen Angsterkrankungen identifiziert
Die angstlösende Substanz macht weder müde noch zeigt sie ein Abhängigkeitspotential
Jeder siebte Bundesbürger entwickelt im Laufe seines Lebens eine Angsterkrankung, die therapiert werden muss. Gängige angstlösende Medikamente (Anxiolytika) basieren auf der Wirkstoffklasse der Benzodiazepine. Diese beruhigen die Patienten und verringern rasch die Angstgefühle. Unerwünschte Nebenwirkungen, wie Müdigkeit, Medikamententoleranz und Entzugsprobleme machen eine langfristige Einnahme jedoch problematisch. Wissenschaftler um Rainer Rupprecht, Fellow am Münchner Max-Planck-Institut für Psychiatrie, konnten nun erstmals den Nachweis erbringen, dass über einen neuartigen Mechanismus auf der Grundlage von Neurosteroiden, welche sich vom Hormon Progesteron ableiten, neue Anxiolytika entwickelt werden können. Ein solches Medikament zeigte im Tierexperiment sowie in einer klinischen Studie deutlich weniger Nebenwirkungen.
Abb. 1: Aufgrund der Bindung von XBD173 am Translokatorprotein-18 in der mitochondrialen Membran wird die Aufnahme der Neurosteroid-Vorstufe Cholesterol verstärkt und erhöhte Mengen an Neurosteroiden gebildet. Diese Neurosteroide verändern die Funktion eines Rezeptors an der postsynaptischen Membran von Nervenzellen. Dies hemmt die Signalweiterleitung und führt auf Verhaltensebene zur angstlösenden Wirkung. Quelle: MPI für Psychiatrie
Um die Wirkung von XBD173 erstmals beim Menschen zu prüfen, konzipierten beteiligte Ärzte eine klinische Studie, bei der 70 gesunde, freiwillige Versuchspersonen getestet wurden. Den Probanden wurde das das Neuropeptidfragment CCK-4 gespritzt, das für zwei bis fünf Minuten eine kurze Angst- und Panikattacke auslöste. Erhielten die Probanden XBD173 war die Angst nicht mehr entsprechend auslösbar. Auch das Benzodiazepin Alprazolam dämpfte die Angstgefühle. Hier berichteten die Versuchsteilnehmer jedoch - im Gegensatz zu XBD173 - über unerwünschte Müdigkeit nach Einnahme und Entzugssymptome nach Absetzen des Präparats.
Abb. 2: Novartis Wirkstoff XBD173 gefolgt von Neuropeptidfragment CCK-4 (CAS: 1947-37-1) und von Benzodiazepin-Derivat Alprazolam (CAS: 28981-97-7)
Die Forscher haben somit über die Stimulierung der Neurosteroidsynthese mittels des Translokator-Proteins 18 einen neuen Mechanismus zur Behandlung von Angsterkrankungen entdeckt, der ein günstigeres Nebenwirkungsprofil als Benzodiazepine aufweist. Darüber hinaus wurden die Rahmenbedingungen definiert, wie solche Studien auch an gesunden Versuchspersonen durchgeführt werden können. "Der erfolgreiche Einsatz eines experimentell induzierbaren Angstmodells bei gesunden Probanden erleichtert zukünftig die Entwicklung neuartiger Anxiolytika, da Wirkstoffprüfungen in ihrer frühen Phase nicht unbedingt am Patienten durchgeführt werden müssen", sagt Rainer Rupprecht. Dabei sei ihm bewusst, dass die Erkenntnisse, die an Gesunden gewonnen werden, nicht 1:1 auf Patienten übertragen werden könnten. "Sie ersetzen nicht die nötigen Zulassungstests an Patientenkollektiven."
Quelle:
Translocator Protein (18 kDa) as Target for Anxiolytics Without Benzodiazepine-Like Side Effects R. Rupprecht, et. al., Science 2009, DOI: 10.1126/science.1175055
Bitte zitieren Sie die Seite wie folgt:
Angstlösende Substanz XBD173 hat besseres Nebenwirkungsprofil (URL: http://www.organische-chemie.ch/chemie/2009jun/angst.shtm)
Die klinische Entwicklung zum Medikament durch den Hersteller Novartis dürfte jedenfalls noch einige Jahre in Anspruch nehmen. © rme/aerzteblatt.de
Aufschreiben von Sorgen vertreibt Versagensangst
13. Jänner 2011, 20:05
Nicht nur vor Prüfungen, sondern auch vor öffentlichen Auftritten und Vorstellungsgesprächen
Berlin - Gegen Prüfungsangst hilft ein einfaches Mittel: Wer unmittelbar vor einem wichtigen Test seine Sorgen vor dem Versagen niederschreibt, befreit den Kopf von dem lähmenden Druck und erzielt bessere Resultate. Dies berichten Psychologen aus den USA im Magazin "Science". Die Schreibtherapie zügelt demnach verschiedene Versagensängste: Nicht nur vor Examen, sondern auch vor öffentlichen Auftritten oder Vorstellungsgesprächen. "Drucksituationen etwa bei wichtigen Tests, Präsentationen oder Wettkämpfen können dafür sorgen, dass Menschen unter ihren Möglichkeiten bleiben, auch wenn sie noch so motiviert sind und ihr Bestes geben wollen", sagt Studienleiterin Sian Beilock von der Universität Chicago. Das Forscherteam vermutete, dass das Aufschreiben der Ängste die diffusen Sorgen ordnet und so die Nervosität senkt. "Wir dachten, dass es das Abschneiden verbessert, wenn wir Schülern die Gelegenheit bieten, ihre Gedanken und Gefühle über eine bevorstehende Prüfung auszudrücken", sagt Beilock.
Schreibtherapie bewährt sich
Im ersten Teil der Studie sollten 20 College-Schüler Mathematik-Tests absolvieren. Dabei steigerten die Wissenschafter gezielt den Druck auf jeden Probanden: Bei gutem Abschneiden sollten sowohl der Prüfling als auch ein anderer Schüler Geld bekommen. Zudem hieß es, Lehrer und andere Schüler würden Videoaufnahmen des Tests begutachten. Kurz vor der Prüfung sollte dann eine Hälfte der Teilnehmer zehn Minuten lang ihre Gefühle in Bezug auf den Test aufschreiben, während die anderen einfach abwarteten. "Die Schreibgruppe schnitt deutlich besser ab als die Kontrollgruppe", berichten die Psychologen. Im Vergleich zu früheren Mathetests blieb die passive Gruppe um zwölf Prozent unter ihren Möglichkeiten. Dagegen legten jene Teilnehmer, die sich vorher schriftlich artikuliert hatten, um fünf Prozent zu. Dass sich diese Schreibtherapie auch in realen Situationen bewährt, zeigten die Forscher dann an Neuntklässlern, die ihre Abschlussprüfung in Biologie ablegten. Auch diesmal sollte ein Teil der Schüler kurz vor dem Test seine Gefühle aufschreiben. Diese Prüflinge erreichten bessere Noten, wobei die Psychologen das frühere Leistungsniveau berücksichtigten. Von dem Schreiben profitierten vor allem jene Teilnehmer, die besonders unter Versagensängsten litten: Im Vergleich zu den ängstlichen Probanden der Kontrollgruppe steigerten sie sich fast um eine ganze Note.
Freigeben von Hirnkapazität
Die Wissenschafter glauben, dass das Thematisieren der Nervosität wertvolle Hirnkapazität freigibt, die andernfalls in Form von Sorgen gebunden bleibt. "Das Schreiben vor einer Prüfung ebnete das Feld, so dass jene Studenten, die während der Examen am ängstlichsten waren, ihre Ängste überwinden und ihr volles Potenzial erreichen konnten", sagt Beilock. Die Psychologin glaubt, dass dieses Vorgehen vor unterschiedlichen Anforderungen die Unruhe vertreibt: "Diese Art Schreiben hilft Menschen, in verschiedenen Drucksituationen optimal abzuschneiden, ob das eine wichtige Kundenpräsentation ist, eine Rede vor Publikum oder ein Vorstellungsgespräch." (APA)
Quelle: http://derstandard.at/1293370617628/Studie-Aufschreiben-von-Sorgen-vertreibt-Versagensangst
Wenn die Software LIEBE nicht laufen will
Ein Computernutzer hat Probleme und ruft die Hotline an:
Anrufer: Ich habe hier ein neues Programm, das würde ich gerne
auf meinem persönlichen System installieren. Es heißt LIEBE. Ich krieg das aber irgendwie nicht zum Laufen!
Hotline: Auf Ihrer Festplatte ist eine Partition. Die heißt HERZ. Haben Sie die?
Anrufer: Ach so, das ist der Trick. Ich hab‘s immer auf der Partition KOPF versucht. Na gut, ich versuche es dort... Mist! HERZ ist ziemlich voll.
Hotline: Machen Sie mal Ihren Task-Manager auf und schauen Sie dort unter dem Stichpunkt „Prozesse“. Was läuft denn da so alles?
Anrufer: Oje: Alte-Verletzungen.exe, Groll.dat, Geiz.dat, Ablehnung.exe und lauter so Zeug. Das verbraucht ordentlich Speicherplatz.
Hotline: Kein Problem. LIEBE wird das alles aus Ihrem Betriebssystem entfernen: Manches davon wird zwar im Hintergrund aktiv bleiben, aber andere Programme nicht mehr stören. Allerdings: Die Datei Alte-Verletzungen.exe müssten Sie vor der Installation von LIEBE löschen.
Anrufer: Aber an diesem Programm hänge ich. Hat mich Jahre gekostet, all die Komponenten dafür zu sammeln. Aber gut. LIEBE ist mir einfach zu sehr empfohlen worden. Das Ding will ich hier unbedingt laufen haben... So, geschafft... Aber jetzt steht da: ERROR 490. Was soll denn das?
Hotline: Ist ein altbekanntes Problem. Ich sag‘s mal so: Sie müssen zunächst ihr eigenes Gerät lieben, bevor es andere lieben kann.
Anrufer: Hä, verstehe ich nicht.
Hotline: Können Sie den Ordner SELBSTANNAHME finden?
Anrufer: Hab ich!
Hotline: Okay, klicken Sie jetzt auf folgende Dateien und kopieren Sie die in den Ordner MEIN HERZ: Selbstvergebung.doc, Selbstschätzung.doc, Güte.txt.
Anrufer: Okay, ist geschehen... Wow, LIEBE installiert sich jetzt ganz von selbst. Soll das so sein?
Hotline: Ja, genau das soll geschehen.
Anrufer: Jetzt scheint die Installation abgeschlossen zu sein.
Hotline: Ja, aber denken Sie daran, dass Sie nur die Basisversion installiert haben. Sie müssen sich nun mit anderen HERZEN vernetzen, damit Sie an die
Updates rankommen.
Anrufer: Klasse. Mein HERZ lädt gerade eine schöne Melodie. Und auf meinem Bildschirm läuft Wärme.exe und Zufriedenheit.doc. Fühlt sich gut an. Jetzt brauchen Sie sicher nur noch meine Kontonummer wegen der Abbuchung.
Hotline: Nein, LIEBE ist Freeware. Sie können das Programm auch an Ihre Freunde weitergeben. Ich wette, Sie werden dann ‘ne Menge feiner Module zurückbekommen.
Anrufer: Gebongt. Will ich gerne machen. Danke für Ihre Hilfe.
VON CHRISTOPH HOLLAND-LETZ, PFARRER IN FRANKENBERG
Gefunden und eingekürzt von Reinhold
Was man gegen die Angst vor einer Operation tun kann
Wer geht schon gerne als Patientin oder Patient in ein Krankenhaus? Wenn eine Operation ansteht, hat wohl jeder ein mulmiges Gefühl. Solche Ängste schaden zwar nicht unbedingt der Gesundheit, aber sie können einen so in Beschlag nehmen, dass man dem Krankenhauspersonal nur mit halbem Ohr zuhört oder Dinge eher wieder vergisst.
Es ist nicht leicht, die vielen Informationen zu verdauen, die man vor einer Operation erhält. Die Sorgen, die mit dem Eingriff einhergehen, erschweren das Verstehen häufig noch. Maßnahmen gegen die Angst helfen also nicht nur dabei, dass man sich besser fühlt. Man hat dann auch den Kopf freier und versteht besser, was mit einem geschieht.
Gerade für Eltern, deren Kind eine Operation bevorsteht, kann es sehr schwer sein, die eigenen Ängste zu bewältigen – vor allem, wenn sie gleichzeitig dem Kind die Zuversicht vermitteln möchten, dass alles gut gehen wird.
Um es gleich zu sagen: Es gibt kein Patentrezept gegen die Angst. Aber Sie haben viele Möglichkeiten, mit der Angst vor einer Operation umzugehen. Und Sie sind nicht auf sich alleine gestellt: Viele Krankenhäuser bieten gezielte Hilfe an, und auch Freunde und Angehörige können etwas tun. Die wissenschaftliche Forschung zu Strategien gegen die Angst vor einer Operation steht zwar noch am Anfang. Zumindest für einige Maßnahmen gibt es aber klare Hinweise, dass sie helfen können.
1. Wer keine Angst hat, ist die Ausnahme
Operationen sind in der Medizin an der Tagesordnung: Etwa eine von 20 Personen (5 %) wird im Laufe eines Jahres operiert. Für Ärztinnen, Ärzte und Pflegekräfte sind die Eingriffe Routine. Für Patientinnen und Patienten ist eine Operation hingegen alles andere als alltäglich. Daher ist es völlig normal, wenn Sie Angst vor einer Operation haben. Die meisten Menschen haben ein mulmiges Gefühl, wenn ein Eingriff bevorsteht.
Gesundheitliche Folgen kann Angst beispielsweise dann haben, wenn sie dazu führt, dass eine Person nicht alle wichtigen Informationen aufnimmt, die zum Beispiel für die Genesung wichtig sind. Dies stellt gerade bei älteren Menschen ein Problem dar.
Die erste Maßnahme gegen Angst besteht darin, ihre Auswirkungen verstehen zu lernen. Angst ist ein sehr starkes Gefühl. Ihre Wurzeln reichen tief in die biologische Entwicklungsgeschichte des Menschen. Es gab Zeiten, da hätten Menschen ohne Angst nicht überlebt. Eine ihrer Aufgaben ist, uns vor Gefahren zu bewahren, denen wir nicht gewachsen sind. Gleichzeitig bereitet sie den Körper auch darauf vor, sich in riskanten Situationen erfolgreich verteidigen zu können. Angst beschleunigt den Herzschlag, steigert den Blutdruck und stört den Schlaf – sie wappnet für Kampf oder Flucht.
Allerdings haben sich die Zeiten geändert. Heute sind Fäuste oder Flucht nur selten die richtige Antwort auf die Gefahren des Alltags. Die Symptome, die durch Angst ausgelöst werden, empfinden wir heute oftmals als unangenehm. Typische Symptome von Angst sind Herzklopfen, Herzrasen (schneller Puls), ein unregelmäßiger Herzschlag, Übelkeit oder ein nervöser Magen, Kurzatmigkeit und Schlafstörungen. Für Menschen mit Schmerzen aufgrund einer Herzerkrankung können Angstsymptome besonders beunruhigend sein. Angst kann sich auch zu körperlichem Stress verstärken. Sie kann Schmerzen noch verschlimmern und den Umgang mit ihnen erschweren. Die körperlichen Anzeichen der Angst sind in der Regel kein Zeichen dafür, dass sich die Krankheit verschlimmert.
2. Wie Menschen mit Angst vor einer Operation umgehen
Die meisten Menschen lernen mit der Zeit, ihre Ängste zu bewältigen und mit besorgniserregenden Situationen umzugehen. Doch der Gang ins Krankenhaus und eine Operation stellen für viele Betroffene eine völlig neue Situation dar. Die Strategien gegen die Ängste können ganz unterschiedlich sein: Manche Menschen versuchen, schon im Vorfeld etwas gegen Angst oder Stress zu tun, indem sie sich frühzeitig informieren und ihre Sorgen mit anderen Menschen teilen. Andere versuchen, sich durch Lesen oder Musik abzulenken, oder greifen zu Bewegungs- oder Entspannungstechniken, wie zum Beispiel langsames und tiefes Atmen. Manchen Menschen finden in ihrer Religion Unterstützung. Darüber hinaus gibt es auch von medizinischer Seite Hilfe: Zum Beispiel kann man sich für die Nacht vor der Operation ein Beruhigungs- oder Schlafmittel geben lassen.
3. Was kann ich selbst gegen die Angst tun?
- Information
- Gespräche mit Ärztinnen und Ärzten
- Aufklärung über die geplante Operation und die Narkose
- Entspannung und Ablenkung
- Musik
3.1. Information
Normalerweise gibt es für eine Operation einen guten Grund. Im besten Fall kann der Eingriff die Gesundheit wiederherstellen oder sogar das Leben retten. Doch oft ist die Entscheidung für eine Operation eine Abwägung von Vor- und Nachteilen: Mit welchen Folgen muss ich rechnen, wenn ich mich operieren lasse? Was passiert, wenn ich auf die Operation verzichte? Viele Menschen, die vor einer Operation über die Risiken nachdenken, sind unsicher und fragen sich: Ist diese Operation wirklich notwendig?
Ein erster Schritt ist deshalb, sich darüber zu informieren, welche Alternativen es gibt und wie sie im Vergleich abschneiden. Das ist oft nicht einfach, weil es zwar viele Quellen für medizinische Informationen gibt, die Aussagen aber oft widersprüchlich oder verwirrend sind.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie Sie sich vor einer Operation informieren können:
- Gruppenvorträge (zum Beispiel in Selbsthilfegruppen)
- Einzelberatung
- schriftliche Information in Form von Broschüren oder Büchern
- Lernmodule
- Filme, Kassetten, CDs
- das Internet
- Eine erste Maßnahme gegen die Angst ist es, sich zu vergewissern, dass die Operation die richtige Entscheidung für Sie ist. Für einige Krankheiten gibt es Entscheidungshilfen in Papierform oder als Computer-Version, die Ihnen dabei helfen sollen, Ihre eigenen Vorstellungen mit den Vor- und Nachteilen der Operation abzugleichen. Ihre Kernidee besteht darin, einer Patientin oder einem Patienten durch eine Kombination von Fragen und Informationen dabei zu helfen, herauszufinden, was für sie oder ihn wichtig ist. Wenn man sich über die eigenen Wünsche, Vorstellungen und Erwartungen klar geworden ist, ist man sich sicherer, die richtige Entscheidung getroffen zu haben. Studien zeigen, dass dann auch die Ängste geringer ausfallen. Allerdings gibt es nur für wenige Krankheiten strukturierte Entscheidungshilfen, sodass sie von Ärztinnen und Ärzten bislang eher selten eingesetzt werden. Bessere Informationen zu erhalten, führt oft dazu, dass Menschen ihre Meinung über eine Behandlung ändern.
Meistens sind Patientinnen und Patienten auf die üblichen Quellen für medizinische Informationen angewiesen. Man kann sich bei Selbsthilfegruppen, Krankenkassen und Patientenberatungsstellen erkundigen, viele nutzen aber vor allem das Fernsehen, Bücher, Zeitschriften, das Internet oder spezielle Broschüren, um sich zu informieren.
Auch hier fallen die Reaktionen unterschiedlich aus: Einige Menschen finden Informationsbroschüren sehr hilfreich, andere lesen sie erst gar nicht. Für die manchmal geäußerte Sorge, dass sich die Angst durch mehr Informationen vergrößern könnte, gibt es keine allgemeingültigen Belege.
Wenn Sie etwas gelesen haben, das Ihnen Angst macht, könnte es helfen, mit Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt oder einer anderen gut informierten Person darüber zu sprechen: Nicht alle Informationen sind korrekt und nicht alle treffen notwendigerweise auf Sie persönlich zu.
3.2. Gespräche mit Ärztinnen und Ärzten
Patientinnen und Patienten erhalten Informationen aus vielen Quellen. Viele Menschen tauschen sich mit Bekannten über deren Erlebnisse aus. Nicht selten befinden sich darunter auch Geschichten von medizinischen Pannen. Auch die Aussagen verschiedener Ärztinnen und Ärzte können sich widersprechen oder verwirrend sein. Manchmal lösen widersprüchliche Informationen die Angst überhaupt erst aus. Ein nahe liegender Ausweg ist es, mit der eigenen Ärztin oder dem Arzt über die Dinge zu sprechen, die einen ängstigen oder verwirren. Viele Missverständnisse lassen sich so ausräumen. Manche Expertinnen und Experten empfehlen, sich vor dem Arztbesuch eine Liste der Fragen aufzuschreiben oder eine zweite ärztliche Meinung einzuholen. Das fällt nicht jedem leicht. Bislang ist unklar, ob die Auskünfte wirklich die Ängste vor einer Operation lindern.
3.3. Aufklärung über die geplante Operation und die Narkose
Es gehört zu den Pflichten Ihrer Operateurin oder Ihres Operateurs, Sie vor dem Eingriff über den Ablauf und die Risiken aufzuklären. Das muss sie oder er auch aus juristischen Gründen tun, um sich selbst und gegebenenfalls das Krankenhaus zu schützen. Da die Pflichtaufklärung nur medizinische Aspekte beinhaltet, kann es jedoch sein, dass Fragen, die Ihnen selbst am Herzen liegen, unbeantwortet bleiben. Zweifellos gibt es Menschen, die gar nicht so genau wissen wollen, was auf sie zukommt, weil sie befürchten, dass sich ihre Angst dadurch eher noch vergrößert. Die Mehrheit klagt aber nicht über zu viel, sondern über zu wenig Information und fühlt sich oft nicht ausreichend aufgeklärt. Nicht nur die gewünschte Menge an Informationen, sondern auch die gewünschte Art der Informationen unterscheidet sich von Mensch zu Mensch erheblich: Die einen möchten konkret wissen, wie die Untersuchung oder Operation abläuft und was anschließend passiert. Für die anderen ist es wichtiger, was sie sehen und fühlen werden. Außerdem wünschen sich viele Ratschläge darüber, wie sie mit diesen Erlebnissen umgehen können.
Falls Ihnen die Operation nicht aus dem Kopf geht und Sie extrem viel darüber wissen möchten, kann dies ein Anzeichen für eine ausgeprägte Angst sein, über die mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt zu sprechen sinnvoll sein kann.
Vorgespräche vor der Operation bieten die Gelegenheit, Punkte abzuklären, die Ihnen Sorge bereiten:
- Sie können vorab mit Ärztinnen, Ärzten und Pflegenden vereinbaren, was geschehen soll, falls eine Operation einen bestimmten Befund ergibt, zum Beispiel eine Krebserkrankung.
- Sie können medizinische oder persönliche Wünsche in Ihre Krankenakte eintragen lassen.
- Sie können festlegen, ob und in welchem Umfang Ihre Angehörigen und Ihr Freundeskreis informiert werden dürfen.
- Sie können auf Patientenverfügungen, Betreuungsverfügungen und schriftliche Vollmachten hinweisen.
Viele Menschen machen sich vor allem wegen der Narkose Sorgen. Manche Krankenhäuser verfügen über Videos oder andere Materialien mit Informationen über die Narkosearten, die dort angeboten werden. Sie könnten Ihnen dabei helfen, Schritt für Schritt zu verstehen, was bei der Narkose passiert.
3.4. Entspannung und Ablenkung
Fast alle Maßnahmen, mit denen man sich in der Freizeit entspannen kann, werden auch zur Entspannung und Ablenkung vor Operationen empfohlen. Das heißt aber nicht, dass sie auch alle helfen. Bislang wurde noch nicht ausreichend untersucht, welche Maßnahmen Ängste vor einer Operation zuverlässig abbauen können. Das vielleicht Beste, was Sie tun können, ist, eine Entspannungs- oder Ablenkungsmöglichkeit zu finden, die Ihren Bedürfnissen am ehesten gerecht wird – egal, ob es sich dabei um Fernsehen, Musikhören, Lesen oder Yoga handelt.
Es ist nicht belegt, dass Massagen, Homöopathie, Hypnose, Aromatherapie oder Entspannungskassetten die Angst vor einer Operation lindern. Verschiedene Arten der Akupunktur, zum Beispiel Ohrakupunktur, werden auch manchmal eingesetzt, aber ihr Nutzen ist bislang ebenfalls nicht belegt. Dies bedeutet nicht, dass diese Maßnahmen nicht helfen können. Für eine klare Antwort bedarf es jedoch weiterer Forschung.
Erste Studien gibt es zu speziellen Programmen, die Patientinnen und Patienten durch eine Art Traumreise auf die Operation vorbereiten sollen. Die Patientin oder der Patient wird entweder von einer Person, einer Tonkassette oder CD Schritt für Schritt durch den Ablauf der geplanten Operation geführt.
Kassetten und CDs werden auch eingesetzt, um Entspannungstechniken wie Atemübungen, Meditation oder Übungen zur Muskelentspannung anzuleiten. Mittlerweile gibt es eine große Auswahl solcher Tonträger, darunter einige speziell für Menschen, die vor einer Operation stehen. Es gibt aber keine aussagekräftigen Studien zu diesen Verfahren, sodass bislang unklar ist, ob solche Kassetten oder CDs gegen Ängste helfen.
Manche Krankenhäuser bieten selbst Entspannungsübungen an. Das Angebot richtet sich aber eher nicht an Patientinnen und Patienten kurz vor einer Operation: Die sind meist damit beschäftigt, sich an das Umfeld der Klinik zu gewöhnen. Außerdem gibt es am Tag vor der Operation meist Besprechungen mit Narkoseärztin oder -arzt und der Chirurgin oder dem Chirurgen.
Viele Menschen, die rauchen, greifen noch öfter zur Zigarette, wenn sie Angst haben. Wer raucht, hat jedoch nach Operationen häufiger mit Komplikationen zu tun. Dies betrifft vor allem die Wundheilung. Durch eine Nikotinersatztherapie, die ein bis zwei Monate vor der Operation begonnen wird, könnte das Risiko für Komplikationen halbiert werden. Mehr dazu können Sie hier lesen.
Auch wenn Sie erst kurz vor der Operation mit dem Rauchen aufhören, könnte dies den verfügbaren Sauerstoffgehalt im Gewebe erhöhen: Schon nach 24 Stunden ohne Zigaretten fangen das Nikotin und das beim Rauchen entstehende Kohlenmonoxid an, aus dem Blut zu verschwinden. Die Lungenfunktion beginnt sich nach ungefähr zwei rauchfreien Monaten zu verbessern.
3.5. Musik
Eine nahe liegende Methode gegen Angst ist Musik. Sie könnte dabei helfen, vor einer Operation zu entspannen, vom Krankenhaus abzulenken und leichter einzuschlafen. Wie man Musik am besten einsetzt, ist aber nicht gut untersucht. Es gibt Hinweise aus Studien, dass Musik bei Kindern gegen die Angst helfen könnte.
Die Frage des Musikstils bleibt ebenfalls offen: Bisherige Empfehlungen konzentrieren sich auf die jeweilige Lieblingsmusik oder auch bestimmte Musiktypen wie stimmungsvolle, beruhigende, akustische oder klassische Musik sowie Harfenmusik. Überzeugende Belege, dass ein bestimmter Musikstil besser funktioniert, gibt es nicht. Es ist wohl eher eine Frage des Geschmacks
4. Was kann ein Krankenhaus tun?
Bestimmte Dinge sollten im Krankenhaus eigentlich selbstverständlich sein. Zum Beispiel, dass das Personal Verständnis für die Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten hat und die Zeit im Krankenhaus für Betroffene möglichst angenehm gestaltet wird. Viele Krankenhäuser verfügen auch über komfortable Warteräume, in denen sich Angehörige aufhalten können.
Hilfreich ist, wenn das Krankenhaus die Wartezeiten möglichst kurz hält, denn langes Warten kann die Angst noch vergrößern. Manche Krankenhäuser setzen besonders ängstliche Patientinnen und Patienten ganz oben auf die tägliche Operationsliste.
Mithilfe praktischer Informationen kann unnötiger Stress vor der Operation vermieden werden – zum Beispiel durch eine Wegbeschreibung zum Krankenhaus und einen Klinikplan, in dem alle wichtigen Einrichtungen verzeichnet sind. Fast alle Krankenhäuser verfügen außerdem über Ansprechpartner wie Seelsorger, Sozialarbeiter, Psychotherapeuten oder freiwillig Helfende. Sie leisten Unterstützung und Beistand. Nicht nur bei Patientinnen und Patienten, auch bei Angehörigen kann ein bevorstehender Eingriff Ängste und Sorgen auslösen.
Einige Krankenhäuser und Geburtskliniken veranstalten regelmäßig einen Tag der Offenen Tür mit der Möglichkeit, an einer Führung durch die Untersuchungszimmer oder den Operationsbereich teilzunehmen. Dies könnte Ihnen dabei helfen, sich an die Umgebung zu gewöhnen und sich ein Bild von den Räumlichkeiten zu machen.
Das Krankenhauspersonal kann die Patientin oder den Patienten frühzeitig darauf vorbereiten, was sie oder ihn im Aufwachraum erwartet und was danach geschieht. Manche Krankenhäuser erlauben es Familienangehörigen, am Aufwachbett zu sein.
5. Beruhigungsmedikamente
Wer bereits am Abend vor der Operation im Krankenhaus ist, erhält auf Wunsch oft ein Schlafmittel oder ein Beruhigungsmedikament gegen die Aufregung. Welches Medikament zur Beruhigung am besten ist, ist wissenschaftlich noch unzureichend erforscht. Oft werden Medikamente aus der Gruppe der Benzodiazepine eingesetzt. Sie wirken angstlösend und entspannend, gleichzeitig machen sie schläfrig. Wer bereits vor Aufnahme in ein Krankenhaus Medikamente gegen die Angst eingenommen hat, sollte seine Ärztin oder seinen Arzt darüber informieren.
Auch kurz vor der Narkose können Beruhigungsmedikamente angewendet werden. In der Regel werden sie in den letzten zwei Stunden vor der Einleitung der Narkose eingenommen.
Vor ambulanten Operationen erhalten Patientinnen und Patienten seltener Beruhigungsmedikamente. Ein Grund für den Verzicht liegt vermutlich in der Sorge, dass sie anschließend zu lange benommen sind, sodass sie nicht wie geplant noch am selben Tag selbstständig nach Hause können. Diese Befürchtung trifft aber auf niedrige Dosen nicht zu. Wissenschaftler ziehen aus 16 Studien mit mehr als 1300 Patientinnen und Patienten den Schluss, dass Beruhigungsmittel in niedriger Dosis die Erholungszeit nach einer Operation nicht verlängern.
Als Alternative zu Benzodiazepinen kommen möglicherweise auch weitere Medikamente infrage. Auf der Liste der Kandidaten stehen auch sogenannte Betablocker. Eine Auswertung der Studien zu diesen Mitteln zeigt, dass sie vor der Operation die Aufnahmefähigkeit weniger zu beeinträchtigen und nach der Operation die Aufwachphase weniger zu verlängern scheinen als einige höher dosierte Benzodiazepine.
6. Was können Eltern und Krankenhaus tun, wenn ein Kind operiert wird?
- Den Kindern erklären, was passieren wird, und ihre Fragen beantworten
- Bei der Narkoseeinleitung
- Kinder von der Operation ablenken
- Medikamente
6.1. Den Kindern erklären, was passieren wird, und ihre Fragen beantworten
Kinder sind im Allgemeinen sehr neugierig und wissbegierig. Dies trifft auch vor einer Operation zu. Manche Kinder berichteten in Studien, dass ihnen niemand gesagt hat, was im Krankenhaus mit ihnen passieren wird,. Eltern oder auch Ärztinnen und Ärzte befürchten vielleicht, dass sie Kindern unnötig Angst machen, wenn sie mit ihnen über die Operation sprechen. Bei manchen Kindern ist jedoch genau das Gegenteil der Fall: Gerade weil sie nicht wissen, was mit ihnen passieren wird, kommen Ängste und Sorgen auf. Außerdem beziehen Kinder ihr Wissen über Operationen und Krankenhäuser häufig aus anderen, nicht unbedingt zuverlässigen Quellen, wie dem Fernsehen. Um unnötige Sorgen zu vermeiden, könnte es hilfreich sein, wenn Ärztinnen, Ärzte und Eltern direkt mit dem Kind sprechen und ihm seine Fragen beantworten, zum Beispiel, ob der Eingriff weh tun wird, ob es eine Spritze bekommen wird und ob es sein Spielzeug mitnehmen kann.
6.2. Bei der Narkoseeinleitung
Krankenhäuser versuchen seit einigen Jahren, gerade Operationen bei Kindern so angst- und schmerzfrei wie möglich zu gestalten und auch besser auf die Sorgen der Eltern einzugehen. Bei vielen Operationen müssen Kinder heute nur noch am Tag der Operation ins Krankenhaus und können nach dem Eingriff schnell nach Hause. Eltern dürfen dann in der Regel bis zur Einleitung der Narkose bei ihrem Kind bleiben und sind auch beim Aufwachen an seiner Seite. Wenn ein Kind im Krankenhaus übernachten muss, ist es mittlerweile normal, dass ein Elternteil rund um die Uhr beim ihm bleiben darf. Wie bei ambulanten Operationen erlauben einige Kinderkliniken den Eltern, bis zur Einleitung der Narkose beim Kind zu bleiben und auch im Aufwachraum am Bett ihres Kindes zu sein. Allerdings ist das nicht in allen Krankenhäusern heute schon Routine.
In einer Reihe von Studien wurde untersucht, ob es Vor- oder Nachteile für Eltern und Kinder hat, wenn Eltern bei der Narkoseeinleitung anwesend sind. Dabei wurden weder aufseiten der Kinder noch der Eltern positive oder negative Wirkungen beobachtet,. Ob die Eltern bei der Narkoseeinleitung dabei sind oder nicht, ist eine Frage, die am besten individuell zwischen Ärztin oder Arzt, Eltern und Kind geklärt werden kann.
Ein anderer Aspekt, der eine Operation für Kinder schwer machen kann, ist, dass sie vor dem Eingriff nüchtern bleiben müssen. Es gibt von Klinik zu Klinik unterschiedliche Vorschriften, wie lange ein Kind vor der Operation nichts essen und trinken soll. Häufig können Kinder noch zwei Stunden vor der Operation Wasser oder Apfelsaft trinken. Dadurch fühlen sie sich wohler und bleiben geduldiger. Natürlich hängt es auch von der Art der Operation ab, wie lange ein Kind nüchtern bleiben soll. Mehr über den Stand des Wissens zu dieser Frage finden Sie hier.
6.3. Kinder von der Operation ablenken
Eltern können im Vorfeld versuchen, ihrem Kind die Angst etwas zu nehmen. Kinder können zum Beispiel durch Vorlesen, Erzählen, Theater- oder Puppenspiele oder Malen auf die Abläufe und Geräte in einem Krankenhaus oder Aspekte der Operation vorbereitet werden. Manche Krankenhäuser leihen geeignete Kinderbücher aus oder bieten sogar Unterhaltungssendungen für Kinder in hauseigenen Fernseh- oder Radioprogrammen an. Einige Maßnahmen, mit denen die Ängste von Kindern gelindert werden sollen, wurden inzwischen auch wissenschaftlich untersucht. Klinik-Clowns, die die Kinder zum Lachen bringen, sowie Cartoons und Videospiele können die Ängste von Kindern möglicherweise verringern.
6.4. Medikamente
Auch bei Kindern können niedrig dosierte Schlaf- und Beruhigungsmittel eingesetzt werden. Allerdings sind die Medikamente kaum in Studien an Kindern erprobt.
7. Ältere Patientinnen und Patienten
Zu den bislang von der Forschung weitgehend vernachlässigten Gruppen gehören vor allem ältere Menschen. Gerade für Ältere kann das fremde Umfeld einer Klinik sehr belastend und verwirrend sein. Sie benötigen deshalb besondere Fürsorge und Unterstützung, damit sichergestellt ist, dass sie die Dinge verstehen, die dann für ihre Genesung wichtig sind, sodass sie nach der Operation möglichst schnell wieder ein eigenständiges Leben führen können. Man kann nicht ohne Weiteres davon ausgehen, dass Strategien, die jüngeren Menschen helfen, bei älteren Menschen ebenfalls funktionieren. Insbesondere bei der Anwendung von Beruhigungsmedikamenten ist es wichtig, auf mögliche Probleme zu achten, denn häufig reagieren ältere Menschen auf solche Medikamente anders als jüngere.
8. Schlusswort
Eine Operation ist meist ein großer Einschnitt im Leben und es ist nur allzu verständlich, Angst davor zu haben. Ärztinnen, Ärzte und Pflegekräfte sind für die Ängste von Patientinnen und Patienten jedoch zunehmend aufmerksamer und auch Krankenhäuser kümmern sich verstärkt um ihre Bedürfnisse.
Viele Menschen fürchten sich davor, Schmerzen zu haben. Die moderne Schmerzbehandlung ist jedoch sehr gut: Nach einer Operation müssen Sie heutzutage keine großen Schmerzen aushalten. Manchmal ist es sogar möglich, die schmerzlindernde Medikation selbst zu steuern. In unserem Merkblatt über die Schmerzbehandlung nach Operationen können Sie mehr darüber erfahren.
Quelle:
http://www.gesundheitsinformation.de/was-man-gegen-die-angst-vor-einer-operation-tun-kann.165.de.html
Stark sein
Stark sein bedeutet nicht, nie zu fallen, nie zu weinen, nie zu leiden, nie vollkommen am Boden zerstört sein.
Nein...Stark sein bedeutet, immer wieder mit einem Lächeln aufzustehen, versuchen weiterzukämpfen, seine Fehler zu akzeptieren und aus ihnen zu lernen, das Leid zu ertragen und seinen Glauben und seine Hoffnung immer zu vergrößern. Das ist wahre Stärke......
Frohe Ostern
Unterm Baum im grünen Gras sitzt ein kleiner Osterhas'! °º¤ø,¸ (¯`.´¯) _`.,(¯ `.´¯)¸,ø¤º°`°º¤ø,¸ Putzt den Bart und spitzt das Ohr, macht ein Männchen, guckt hervor. °º¤ø,¸ (¯`.´¯) _`.,(¯ `.´¯)¸,ø¤º°`°º¤ø,¸ Springt dann fort mit einem Satz und ein kleiner frecher Spatz, °º¤ø,¸ (¯`.´¯) _`.,(¯ `.´¯)¸,ø¤º°`°º¤ø,¸ schaut jetzt nach, was denn dort sei und was ist's? Ein Osterei! °º¤ø,¸ (¯`.´¯) _`.,(¯ `.´¯)¸,ø¤º°`°º¤ø,¸
Wenn man(n) nicht depressiv sein kann
Männer und Frauen gehen mit Depressionen anders um
Symptome, die auf eine Depression hindeuten, würden Männer nicht als solches erkennen.
Mit einer Krebserkrankung gehen viele Prominente offensiv um. Anders ist dies bei der Diagnose Depression. Nur wenige sprechen wie der Fußballer Sebastian Deisler offen über ihre psychische Erkrankung. Depressiv zu sein ist für Männer noch ein stärkeres Tabu als für Frauen und prägt ihren oft problematischen Umgang mit der Krankheit. Männer haben mehr Schwierigkeiten, über seelische Probleme zu sprechen. Überhaupt fällt es ihnen schwerer, für ihre Gefühle Worte zu finden. So kommt es, dass sie auch ihre Depression selbst schlechter erkennen und sich eingestehen können.
Depressionen werden bei Männern häufiger übersehen
Depressionen werden bei Frauen mehr als doppelt so häufig diagnostiziert als in der männlichen Bevölkerung. Die Medizin geht davon aus, dass etwa 20 Prozent der Frauen und 10 Prozent der Männer in ihrem Leben daran erkranken. Wahrscheinlich sind Depressionen bei Männern aber stark unterdiagnostiziert. Das liegt zum Teil daran, dass Männer deutlich seltener Hilfe in Anspruch nehmen. Es hängt im Wesentlichen damit zusammen, dass sie ihre Probleme selbst lösen wollen. Hinzu kommt noch das Suchtverhalten. Das Suchtverhalten ist oft als eine männliche "Selbstmedikation" zu verstehen. Bei Männern wird ein deutlich höheres Risiko beobachtet, eine Abhängigkeitserkrankung zu entwickeln. Sucht überdeckt häufig eine Depression.
Männer sind „anders“ depressiv
Männer verstummen oft im Rahmen einer Depression, während Frauen Hilfe fordern.
Depressionen werden bei Männern auch deshalb übersehen, weil sich die Erkrankung bei ihnen anders äußert: Freudlosigkeit, Energie- und Antriebsmangel sowie Schlafprobleme finden sich bei beiden Geschlechtern. Während depressiv erkrankte Frauen aber häufig grübeln, sich Sorgen machen und klagen, zeigen Männer andere Symptome: Dazu zählen Aggressivität und leichte Reizbarkeit, was Folgen für die Krankheitsbewältigung hat. Durch Klagen und geäußerte Hilflosigkeit fordern Frauen im Rahmen einer depressiven Episode Hilfe von ihrer Umwelt ein. Männer dagegen verstummen. Ein Schweigen, das tödlich sein kann. So sterben Männer dreimal häufiger als Frauen an Selbstmord. Dabei ist der Suizid oft als ein letzter, vermeintlich selbstbestimmter Lösungsversuch zu verstehen.
Auch die Entstehung einer Depression unterscheidet sie von den Frauen
Auch die Bedingungen, unter denen Depressionen auftreten, sind je nach Geschlecht unterschiedlich. Während Frauen häufig im Rahmen von Belastungen im sozialen Umfeld und engen Beziehungen an einer Depression erkranken, reagieren Männer eher auf reale oder phantasierte Bedrohung ihres Status mit psychischen Erkrankungen. Der typische männliche Patient ist vielfach im Beruf oder finanziell unter Druck geraten. Diese Männer empfinden den Renteneintritt, eine Scheidung, eine Entlassung oder eine Nichtberücksichtigung bei einer Beförderung als persönliche Kränkung. Dabei fehlt ihnen die Fähigkeit, mit ihren negativen Gefühlen adäquat umzugehen. In diesen Lebenssituationen treten Depressionen gehäuft auf.
In der Therapie Abstand gewinnen
In der Therapie lernen Betroffene, über ihre Gefühle zu reden.
Insgesamt lassen sich Depressionen in den meisten Fällen, ambulant oder stationär, sehr erfolgreich mit Psychotherapie und ggf. auch Medikamenten behandeln. Für Männer, die von sich selbst erwarten, immer zu funktionieren, stellt die Erkrankung ihre "Männlichkeit" in Frage. Viele glauben: Wer psychisch krank ist, muss schwach sein. Im Klinikalltag können Betroffene erst mit Abstand von Beruf und Familie den Mut fassen, ihre Fassade fallen zu lassen. Sie lernen, über ihre Gefühle zu sprechen und finden neue Bewältigungsstrategien. Ein Klinikaufenthalt kann gerade auch jenen Patienten helfen, die in ihrem normalen sozialen Umfeld keine Schwäche zeigen wollen oder können. Viele Männer reagieren mit Erleichterung darauf, im stationären Rahmen auf andere Leidensgenossen zu treffen. Auch die Bereitschaft und die Therapietreue beispielsweise für eine notwendige Medikamenteneinnahme sind im klinischen Umfeld dann besser zu erreichen.
Betroffenen fehlt oft die Kraft, selbst Hilfe zu holen
Angehörigen sollten genauer hinzusehen, wenn "ihre" Männer längere Zeit unter Antriebsmangel leiden, niedergeschlagen oder gereizt sind und aus heiterem Himmel explodieren. Auch süchtiges oder anderes riskantes Verhalten kann ein Warnhinweis sein. Oft schaffen es die Betroffenen nicht, selbst Hilfe zu holen. Wer glaubt, dass der Partner an Depressionen leiden könnte, sollte das Gespräch suchen, ihn zu einem Kontakt mit einem Arzt oder Psychotherapeuten motivieren und anbieten, den Betroffenen zum ersten Termin zu begleiten.
Quelle:
http://www.schoen-kliniken.de/ptp/medizin/psychosomatik/khb/depressionen/einfuehrung/art/02969/
Sprüche und Weißheiten
Jeder Tag gleicht einem Kampf.. den man verwundet übersteht ... nach außen zeigt man keinen Schmerz niemand soll die Wahrheit sehn... in jeder Stunde die man lebt muss man weiter aufrecht gehn... egal wie tief die Wunden sind , niemand soll die Wahrheit sehn.. um andere Glücklich zu machen lernt man Leid zu ertragen,
Schmerz zu verbergen und mit Tränen in den Augen zu lachen.
Das Schwierigste am Leben ist es, Herz und Kopf dazu zu bringen, zusammenzuarbeiten. In meinem Fall verkehren sie noch nicht mal auf freundschaftlicher Basis. (Woody Allen)
Ich bin so wie ich bin, entweder man liebt mich so oder auch nicht...........
Höre niemals auf zu L I E B E N. Höre niemals auf zu G L A U B E N. Höre niemals auf zu T R Ä U M E N.
Viele Menschen reden zu leise über wichtiges zu laut über banales zu viel über andere zu selten miteinander und zu oft ohne zu denken!
Bevor Du urteilen willst über mich oder mein Leben, ziehe meine Schuhe an und laufe meinen Weg, durchlaufe die Straßen, Berge und Täler, fühle die Trauer, erlebe den Schmerz und die Freude. Durchlaufe die Jahre die ich ging, stolpere über jeden Stein über den ich gestolpert bin, stehe immer wieder auf und gehe genau die selbe Strecke weiter ....... genau wie ich es tat. Und erst DANN kannst Du urteilen... Meine Vergangenheit hat mich zu dem gemacht, was ich heute bin............. also erlaubt euch nicht über mich zu reden, wenn ihr mich nicht wirklich kennt !....
Witziges
Kommt ein Trucker in die Raststätte und bestellt sich eine Suppe und ein Glas Bier.
Plötzlich kommen zwei Motorradfahrer rein und setzten sich zum Trucker.
Sie ziehen ihm die Serviette durch die Suppe, beschmieren seinen Anzug mit Senf und stülpen ihm den Suppenteller über den Kopf. Der Trucker bleibt ruhig, zahlt und geht. "Was war das denn für ein Idiot?", fragt einer der Motoradfahrer. "Weiß ich nicht." sagt der Wirt, "Auto fahren kann er jedenfalls nicht.
Als er eben seinen Truck zurückgesetzt hat, hat er zwei Motorräder plattgewalzt..."
Jeden Tag fährt die ältere Dame mit dem Bus und stellt dem Fahrer beim Aussteigen ein kleines Tütchen Nüsse hin.
Der bedankt sich jedesmal, doch eines Tages spricht er die Frau an:
"Vielen Dank für die Nüsse, schmecken auch ganz toll, aber wie komme ich zu der Ehre?" "Ach wissen Sie, junger Mann, die können Sie gerne haben.
Ich esse nämlich so gerne Ferrero Küsschen, nur die Nüsse mag ich nicht."
Polizeikontrolle. Der angetrunkene Fahrer säuselt: "Ich habe nur Tee getrunken." Darauf der Polizist: "Dann haben Sie mindestens 1,8 Kamille .
Arzt zur übergewichtigen Patientin:
"Ich habe ihnen hier ein Rezept aufgeschrieben...." "Oh, danke Herr Doktor.
Ich wusste gar nicht, dass Sie auch so gerne kochen wie ich?"
Pizzasuppe
Zutaten für 8 Portionen:
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500 g
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Mett
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2
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Zwiebel(n)
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1 Liter
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Brühe
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1 Liter
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Püree von Tomaten
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500 g
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Pilze, (evtl. aus dem Glas)
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500 g
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Tomatenpaprika, im Glas ohne Saft
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200 g
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Schmelzkäse
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Pizzagewürz
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Oregano
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Thymian
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3 EL
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Tomatenketchup
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1 Becher
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Sahne
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Salz
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Pfeffer
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Tabasco
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Mett und Zwiebeln anbraten.
Brühe dazugeben.
Tomatenpüree, Tomatenpaprika, Pilze und Schmelzkäse dazugeben; aufkochen und etwas köcheln lassen. Mit Pizzagewürz, Oregano, Thymian, Ketchup, Sahne, Salz, Pfeffer und Tabasco abschmecken.
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Zubereitungszeit: ca. 15 Min.
Schwierigkeitsgrad: simpel
Brennwert p. P.: keine Angabe
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