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Am 26.08.2000 trafen wir uns um 14 Uhr am DGH in Altenburg zu unserer 1. Eder-Boots-Tour, die Helmut H. aus der Gruppe 4 organisierte.
Da die 2 Schlauchboote noch aufgepumpt und die Böden eingelegt werden mussten, hatte jeder, der sich vorgenommen hatte mit dem Boot zu fahren noch Gelegenheit, sich mit der ganzen Sache vertraut zu machen. Vereinzelt kamen Bedenken, ob man sich das auch wirklich zutrauen könnte, aber es kniff niemand.
Außer den beiden Schlauchbooten stand noch ein 4er Kanadier zur Verfügung, der auch als erstes zu Wasser gelassen wurde. Die wohl für alle Beteiligten schwerste Situation war, die zu Wasser gelassenen Boote zu besteigen.
Die beiden Schlauchboote waren jeweils mit 1 x 6, 1 x mit 7 Insassen besetzt. Das 1. Schlauchboot hatte teilweise Schwierigkeiten mit dem Rudern, so dass sich das Boot im Kreise drehte. Auch drang Wasser in das Boot ein. Das 2. Schlauchboot hatte diesbezüglich keinerlei Schwierigkeiten, ganz im Gegenteil, es hatte sogar noch einen zusätzlichen Passagier, den kleinen Yorkshire-Terrier namens Finchen von Irmtraut B. an Bord, der sich sehr wohl fühlte und überaus mutig von Bootsrand zu Bootsrand tapste.
Nach ca. 2/3 der Strecke hielten wir auf einer Kiesinsel an. Wer wollte, konnte sich in der Eder (ca. 16°) abkühlen, was Helmut auch tat. Auch bestand hier die Möglichkeit eine kleine Probefahrt in einem Kajak, dass von Helmuts Sohn gefahren wurde, zu machen. 2 unserer Mitglieder hatten den Mut und bestiegen nacheinander das Boot. Lars traute sich gleich, ein kleines Stück allein zu fahren, Angelika aus der Gruppe 1 setzte sich hinein, lies sich aber vorerst von Helmuts Sohn nur hin und her schieben, wobei dieser teilweise bis zum Bauch im Wasser stand. Nachdem sie sich daran gewöhnt hatte, fuhr sie auch eigenständig ein ganz kleines Stück bis auf die Kiesinsel zurück.
Dann sollte es weiter gehen und die Insassen aus dem 4er Kanadier wechselten mit 4 Personen aus dem 2. Schlauchboot. Als der 4er von der Kiesinsel geschoben wurde und etwas zu wanken begann, konnte die Balance nicht mehr gehalten werden und alle 4 inklusive Hund landeten im Wasser, trugen es aber mit Humor und lachten, so wie alle anderen auch, über ihr Missgeschick. Der 2. Versuch wurde gestartet, doch wieder kippte das Boot und alle 4 landeten im Wasser. Den nassen, zitternden Hund hatte bereits das Schlauchboot 2 aufgenommen. Bekanntlich sind alle guten Dinge 3 und so klappte es auch beim 3. Versuch und der 4er erreichte ohne weitere Zwischenfälle als erster das Ziel, den Grillplatz in Neuenbrunslar.
Hier warteten auch schon diejenigen, die die Strecke lieber mit dem Fahrrad zurückgelegt hatten und einige andere Mitglieder, die sich weder an der Bootstour noch an der Radtour beteiligen wollten / konnten auf die Ederbefahrer.
Es wurde bei dem anschließendem Grillen sehr viel gelacht, gescherzt und alle genossen das gesellige Beisammensein.
Gegen 19 Uhr löste sich die Gesellschaft langsam auf.
Ein ganz herzliches Dankeschön möchte ich im Namen aller Beteiligten an Helmut richten, der diesen Tag so super organisierte und an alle Helfer, die ihn dabei unterstützten. Es war ein wunderschöner und bestimmt unvergesslicher Tag, der regelrecht nach einer Wiederholung schreit!
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